Kaffeebeschreibung herunterladen
Uganda exportiert heute mehr Kaffee als die Arabica-Heimat Äthiopien. Das liegt auch am niedrigeren hiesigen Konsum. Vom Rwenzori-Gebirge im Westen kommen erstklassige Arabicas aus sehr hohem Anbau, meist von Kleinstfarmern. Zur Optimierung der Qualität erfolgt ihre Aufbereitung gesammelt in Washing Stations. Im teils unwegsamen Gelände verkürzt man die Wege sogar durch vorherige Sammlung in Buying Stations.
Ein vollmundiges Geschmackserlebnis, das an guten Rotwein erinnert, mit feiner Honigsüße und Noten von Trockenfrucht.
| Herkunft | Rwenzori, West-Uganda |
| Wet mill | Kisinga Coffee Station |
| Anbauhöhe | ca. 2.000m |
| Varietäten | Arabica: SL 14, SL 28 |
| Aufbereitung | natural (trocken) |
Naturals werden trocken aufbereitete Kaffees genannt. Bei dieser Methode bleibt die Bohne während der Trocknungsphase im Fruchtfleisch, bis zu mehrere Wochen. Durch Osmose gerät so reichlich Fruchtzucker in die Bohne, die bei der üblicheren nassen Aufbereitung gleich nach der Ernte von der Frucht getrennt wird. Die trockene Aufbereitung erfordert große Sorgfalt beim Wenden und Sortieren und ist in feuchteren Klimazonen nicht ratsam. Gerade in Ostafrika hat sie Tradition; heute erzeugt sie meist Premiumkaffees.

Foto: Gollücke & Rothfos GmbH